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26.03.2017: Power Macintosh 6100/60av

Power Macintosh 6100/60avPower Macintosh 6100/60avPower Macintosh 6100/60avPower Macintosh 6100/60avPower Macintosh 6100/60av

1994 brachte Apple die erste Serie an Macs raus, die nicht mehr auf einer CPU aus der 68000-Familie basierten, sondern um den neuen PowerPC 601 herum aufgebaut waren. Die Nutzer merkten dank 68k-Emulation nichts davon. Die System 7-Version änderte sich auf 7.1.2, sonst blieb alles beim Alten. Der PowerMac 6100 war das erste Modell dieser Serie und ein wichtiger Meilenstein.

In meiner Sammlung befindet sich ein restaurierter 6100/60av mit folgender Ausstattung:

  • PowerPC 601, 60 MHz
  • 256 KB L2-Cache
  • 72 MB RAM
  • AV-Karte, 2 MB VRAM
  • 500 MB SCSI-Festplatte
  • 2x CD-ROM (mit Caddy)
  • Mac OS D1-8.1

Das CD-ROM-Laufwerk musste komplett mit neuen Elkos bestückt werden, da die vorhandenen SMD-Tonnen alle ausgelaufen waren. Leider eine bekannte Krankheit der frühen Single- und Double-Speed-Laufwerke von Sony.

Schlagworte: Apple, Macintosh

03.01.2017: Neues Jahr, neue Sammlung...

...oder so ähnlich. ;-) Über die letzten Monate habe ich mich hauptsächlich um meine Amiga-Sammlung gekümmert. Zu den schon vorhandenen Geräten (A500, A600, CD32) sind zwei weitere A600 hinzugekommen, sowie ein A1200, den ich mir aus Neuteilen von Grund auf aufgebaut habe. Danach werde ich mich meiner Apple Macintosh-Sammlung widmen. Dort kam zuletzt ein PowerMac 6100/60av dazu, der mittlerweile komplett restauriert ist und den ich demnächst hier vorstellen werde.

Schlagworte: Allgemein

04.09.2016: Neuzugänge

Neuzugänge

Schon etwas her, seit ich zuletzt von meinen Neuzugängen berichtet habe. Entsprechend viel ist hinzugekommen. Nachfolgend daher nur eine Auswahl der erwähnenswerten Sachen. ;-)

Computer:

  • Schneider Joyce PCW 8256 (komplett)
  • Amiga 500 Rev. 8 + Zubehör/Software
  • Compaq DeskPro 386N
  • Notebook "Lintec portable" (486DX2/66, 4 MB RAM)

Sound-Hardware:

  • Creative Labs SB16 LMSI (CT1780)
  • Creative Labs Sound Blaster Live! 5.1
  • Wavetable "Dreamblaster S1"
  • Wavetable "Formosa 16bit AudioStar Wave" (Hizon DB333)

Sonstiges:

  • Epson Zip100-Laufwerk inkl. einem Stapel neuer Zip100-Disks
  • Genius-Maus GM-6 inkl. Handbücher und Software
  • Diverse alte CD-ROM-Laufwerke von 1990 bis 1993, intern und extern
  • MS-DOS 5.0 Update + MS-DOS 6.22 OEM, beide neu
  • Mehrere CPUs/FPUs (u.a. ITT 387-33, Harris 80286-25)
  • Apple PC-Karte (PCI) und viel Mac-Software
  • Microscience 20 MB MFM-Festplatte (5,25") + 8-bit Controller

Schlagworte: Allgemein

24.07.2016: Schneider Tower AT System 202

Schneider Tower AT System 202Schneider Tower AT System 202Schneider Tower AT System 202Schneider Tower AT System 202

Vor etwas mehr als einem halben Jahr verirrte sich ein Schneider Tower AT System 202 in meine Sammlung. Leider funktionierte er nicht und da ich mit dem VGA AT System 70 CEG schon ein ähnliches Gerät hatte, wurde er erst einmal beiseite gestellt. Mitte Mai war dann gerade nichts anderes zu tun, und so habe ich mit der Instandsetzung des System 202 begonnen. Schnell war klar, dass die CPU-Karte defekt ist. Anfangs kam aber das Übliche: komplett zerlegen, alle Teile prüfen und reinigen, wieder zusammenbauen. Die Pappe auf der Innenseite des Deckels wurde dabei ersetzt, außerdem das Netzteil überarbeitet (Nieten durch Schrauben ersetzt, Kaltgerätebuchse und Verkabelung erneuert). Von einem System 240 hatte ich noch eine Original-Festplatte samt WD1006-Controller übrig, die ich zusätzlich eingebaut habe. Auch VGA und Sound wurden nachgerüstet.

Dank eines anderen Sammlers bekam ich eine weitere defekte CPU-Karte. Hier bewährte sich dann "aus zwei mach eins", um wieder eine funktionsfähige CPU-Karte zu erhalten. Diese wurde mit Paritäts-Chips, einer i80287-FPU und einer externen Knopfzelle für die RTC aufgewertet. Der fertige Schneider Tower AT System 202 hat nun folgende Ausstattung:

  • CPU: AMD 80286, 10 MHz (Bus läuft mit CPU-Takt)
  • FPU: Intel 80287-8 (Keramik), 6,67 MHz
  • RAM: 640 KB + 384 KB XMS, mit Parität
  • Festplatte: 44 MB von Toshiba an WD1006
  • Diskettenlaufwerk: 2 Stück 3,5" DD
  • Sound: Formosa mit ESS 1688F (SB Pro 2.0, Adlib, WSS), vorne eingebauter 1 Watt-Lautsprecher
  • Grafik: Trident TVGA-9000, 512 KB
  • Software: MS-DOS 5.0, Works 2.0

Schlagworte: DOS, PC, Schneider

29.05.2016: CD-ROM-Laufwerke reparieren: Sony

CD-ROM-Laufwerke reparieren: SonyCD-ROM-Laufwerke reparieren: Sony

Vor Kurzem hatte ich gleich drei CD-ROM-Laufwerke von Sony vor mir liegen, die alle dasselbe Verhalten zeigten: legte man ein Caddy mit CD ein, wurde dieses nach ein paar Sekunden einfach wieder ausgeworfen. Bei den Laufwerken handelte es sich um ein CDU-541 und zwei CDU-561.

Als ich eines der Laufwerke zerlegt und mir die Platine angesehen hatte, war schnell klar, wo das Problem liegt: Es wurden billige SMD-Becher-Elkos verbaut, wie man sie auch vom Amiga 600/1200 und CD32 kennt. Alle neun waren ausgelaufen, und zwar bei allen drei Laufwerken! Nach dem Austausch der Elkos und Reinigung der Platine liefen alle drei Laufwerke wieder wie am ersten Tag.

Folgende Elkos sind verbaut:

  • 4 Stück 100µF/6,3V
  • 3 Stück 47µF/16V
  • 2 Stück 10µF/16V

Durch Austausch der Elkos dürfte man die meisten CDU-541 und CDU-561 wieder zum Leben erwecken können. Beim Reinigen der Platine muss man allerdings etwas aufpassen. Auf der rechten Seite befinden sich etliche Trimmer zum Justieren des Lasers. Wer hier ausversehen etwas verstellt, kann das Laufwerk vergessen.

Schlagworte: Allgemein, Tutorials

 
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