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24.08.2020: Spende

Spende

Heute ist eine kleine Spende von Rainer B. aus Rodenberg eingetroffen:

  • Microsoft InPort-Maus
  • Microsoft InPort-Adapter für PC/XT
  • Borland dBase 1.5 auf 5,25"-Disketten, noch verschweißt

Vielen Dank für diese tollen Sachen!

Schlagworte: Allgemein, PC

03.03.2020: Ein paar C64-Mythen...

Aus aktuellem Anlass möchte ich mit ein paar Mythen aufräumen, die mir im Bereich "C64" immer wieder begegnen:

  1. Das "C" in C64C und 1541C steht für "cost reduced" (kostenreduziert)

    Oft gelesen und verbreitet, dennoch ist es falsch. Das "C" steht für "cream", der Farbe des Redesigns. "cost reduced" hingegen wird mit "CR" abgekürzt, woran sich auch Commodore gehalten hat (siehe z.B. beim C128D-CR).

  2. Alle beigen 1541 sind 1541C

    Diese Ansicht geistert schon ewig durch's Netz und alle Versuche von C64-Kennern, diesen Irrtum auszumerzen, sind bisher gescheitert. Die von Commodore 1986 auf den Markt gebrachte 1541C hat eine Mechanik mit Track 0-Sensor und eine nochmal kleinere, fast quadratische Platine. Eine solche (echte) 1541C kann man von außen sehr leicht am Abschirmblech um die seriellen Ports erkennen. Da die 1541C durch das für den Track 0-Sensor zusätzlich belegte Signal nicht mehr mit Hardware-Speedern kompatibel war, die mit paralleler Übertragung arbeiten, und auch sonst kein großer Wurf war, ging Commodore schnell dazu über, wieder die normale 1541 zu bauen - ohne Track 0-Sensor und mit alter Platine. Das beige Gehäuse der 1541C blieb jedoch (wohl aus Kostengründen), was bis heute dazu führt, dass alle beigen 1541 als 1541C bezeichnet werden. Diese 1541 in meiner Sammlung ist auch keine 1541C.

  3. Im C64C kam das neue, kurze Board ASSY 250469 zum Einsatz

    Zugegeben, keine Quelle behauptet, es wäre darin nur ASSY 250469 verbaut worden, oft wird aber dieser Eindruck erweckt. Tatsächlich findet man im C64C bis 1987 hauptsächlich die alte ASSY 250407 - hier hatte Commodore wohl noch sehr große Lagerbestände, die nach Ablauf der Garantiezeiten verbaut wurden. Auch ASSY 250425 findet man häufig. Das heißt natürlich auch, dass C64C = neuer SID ein Märchen ist. In Foren liest man gerne, dass Musik auf dem C64C wegen des neuen SIDs anders klingt, ohne dabei zu beachten, dass unzählige C64C den neuen SID gar nicht drin haben...

Schlagworte: Allgemein, Commodore

20.10.2019: Update

Mehr als ein Jahr ohne Updates der Website, aber ich lebe und sammle noch. ;)

Auch wenn der Stand der Website schon lange nicht mehr dem Umfang meiner Sammlung entspricht und komplett überarbeitet werden müsste, habe ich nun meine 8-bit Atari-Sachen unter "Sammlung" eingestellt und eine Galerie dafür angelegt. Auch einige andere Listen wurden auf den neusten Stand gebracht - vieles fehlt jedoch noch komplett. Irgendwann kommt das auch noch alles rein, versprochen!

Schlagworte: Allgemein

07.08.2018: Noch ein 486er

Noch ein 486erNoch ein 486erNoch ein 486erNoch ein 486er

Ein weiterer 486er hat meine Werkstatt verlassen. Bei diesem war das Ziel, einen möglichst leistungsfähigen 486er zu bauen. Folgende Hardware wurde verwendet:

  • Mainboard: PC Chips M919 V3.4B/F mit 256 KB L2-Cache
  • CPU: AMD 5x86 X5-133, 16 KB L1-Cache (Write Back)
  • 32 MB RAM (Fast Page, 60ns)
  • ESS 1868F Soundkarte mit Dreamblaster S2
  • Intel Ethernet-Karte mit BNC und RJ45
  • Adaptec AHA-1505 SCSI-Controller für ext. Geräte
  • Matrox Mystique, 4 MB
  • 3dfx Voodoo Graphics, 4 MB
  • AOpen 24x10x40x CD-RW-Laufwerk, IDE
  • 3.5" HD-Diskettenlaufwerk
  • Externer CF-Adapter am primären IDE-Kanal (keine interne Festplatte)
  • Externer Schalter für FSB 33 ↔ 40 MHz (entsprechend 133 ↔ 160 MHz CPU)

Als Betriebssystem kommt auch hier Windows 95C (ohne IE4) zum Einsatz, installiert auf einer 8 GB-Karte. Zum Datentransfer kann die Karte einfach hinten herausgezogen werden. Die Geschwindigkeit des Systems entspricht einem Pentium 75 (bei 133 MHz) bzw. einem Pentium 90 (bei 160 MHz). Die Quake-Timedemo kommt bei Vollbild mit Statusleiste auf 13,9 Bilder/Sekunde.

Schlagworte: DOS, PC

28.04.2018: Mein neuer 486er

Mein neuer 486erMein neuer 486erMein neuer 486erMein neuer 486er

Vor kurzem habe ich den EPSON Industrie-PC schon erwähnt, aus dem ich mir einen Retro-PC bauen wollte. Mittlerweile ist dieses Projekt abgeschlossen und ich möchte das System vorstellen. Bei dem Industrie-PC handelt es sich um eine EPSON x42 Control Unit der IM-400-Serie, die für Kassen-Systeme entwickelt wurde. Mein Exemplar stammt offenbar aus der Konkursmasse der ehemaligen Handelskette "ProMarkt". Ein zweites, baugleiches Gerät, das ich mir als Ersatz besorgt habe, lässt sich nicht mehr zurückverfolgen. Aber kommen wir zur Hardware: Im Inneren des wirklich kleinen Gehäuses steckt ein SBC mit OPTi 82C463 MV-Chipsatz, CHIPS F65545-Grafik und einer AMD 486DX4/100-CPU.

Auf dem SBC sitzt ein einzelner RAM-Slot für ein PS/2-Modul, welches nicht größer als 32 MB sein darf. Darüber hinaus ist ein Slim-Diskettenlaufwerk verbaut. Darunter befindet sich ein Schlitten für eine 2,5"-IDE-Festplatte. Mittels zwei ISA-Slots kann das System weiter ausgebaut werden, wobei der zweite ISA-Slot eine proprietäre Bauform hat und es dafür nur einen PCMCIA-Controller von EPSON gibt. Der finale Ausbau meines Exemplars sieht so aus:

  • AMD 486DX4/100, 16 KB L1-Cache
  • OPTi 82C463 MV-Chipsatz
  • Chips & Technologies F65545-Grafik (VLB) mit 1 MB
  • 32 MB RAM
  • ESS-Soundkarte mit ES1868F und Dreamblaster S2-Wavetable
  • 3,5" HD-Diskettenlaufwerk (Slim)
  • 4 GB Kingston CF-Karte als Festplatte
  • Externer CF-Slot am IDE-Port der Soundkarte
  • PS/2-Kombiport für Maus/Tastatur
  • VGA, 3x COM, 1x LPT

Das Gehäuse habe ich mit Carbon-Klebefolie etwas augenfreundlicher gestaltet. Die Front bekam eine Blende aus dem 3D-Drucker (die STL-Datei habe ich hier verfügbar gemacht). Für den einfachen Datenaustausch dient ein externer CF-Karten-Slot, der am IDE-Port der Soundkarte hängt und Strom vom Riser-Board bekommt.

Als Betriebssystem kommt Windows 95C (ohne IE4) zum Einsatz, welches auf der Hardware wirklich sehr gut läuft. In erster Linie nutze ich den EPSON jedoch für DOS-Spiele. Windows 95 ist vor allem für den Datenaustausch per CF-Karte und zum Abspielen von MP3s mit WinAmp installiert. Unter DOS sind nicht nur Spiele, sondern auch nützliche Tools wie VGA-Copy, NeoPaint, Zip100-Treiber, ein NES-Emulator und vieles mehr eingerichtet. Alles komfortabel über QuikMenu III startbar.

Schlagworte: DOS, PC

 
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