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24.07.2016: Schneider Tower AT System 202

Schneider Tower AT System 202Schneider Tower AT System 202Schneider Tower AT System 202Schneider Tower AT System 202

Vor etwas mehr als einem halben Jahr verirrte sich ein Schneider Tower AT System 202 in meine Sammlung. Leider funktionierte er nicht und da ich mit dem VGA AT System 70 CEG schon ein ähnliches Gerät hatte, wurde er erst einmal beiseite gestellt. Mitte Mai war dann gerade nichts anderes zu tun, und so habe ich mit der Instandsetzung des System 202 begonnen. Schnell war klar, dass die CPU-Karte defekt ist. Anfangs kam aber das Übliche: komplett zerlegen, alle Teile prüfen und reinigen, wieder zusammenbauen. Die Pappe auf der Innenseite des Deckels wurde dabei ersetzt, außerdem das Netzteil überarbeitet (Nieten durch Schrauben ersetzt, Kaltgerätebuchse und Verkabelung erneuert). Von einem System 240 hatte ich noch eine Original-Festplatte samt WD1006-Controller übrig, die ich zusätzlich eingebaut habe. Auch VGA und Sound wurden nachgerüstet.

Dank eines anderen Sammlers bekam ich eine weitere defekte CPU-Karte. Hier bewährte sich dann "aus zwei mach eins", um wieder eine funktionsfähige CPU-Karte zu erhalten. Diese wurde mit Paritäts-Chips, einer i80287-FPU und einer externen Knopfzelle für die RTC aufgewertet. Der fertige Schneider Tower AT System 202 hat nun folgende Ausstattung:

  • CPU: AMD 80286, 10 MHz (Bus läuft mit CPU-Takt)
  • FPU: Intel 80287-8 (Keramik), 6,67 MHz
  • RAM: 640 KB + 384 KB XMS, mit Parität
  • Festplatte: 44 MB von Toshiba an WD1006
  • Diskettenlaufwerk: 2 Stück 3,5" DD
  • Sound: Formosa mit ESS 1688F (SB Pro 2.0, Adlib, WSS), vorne eingebauter 1 Watt-Lautsprecher
  • Grafik: Trident TVGA-9000, 512 KB
  • Software: MS-DOS 5.0, Works 2.0

Schlagworte: DOS, PC, Schneider

29.05.2016: CD-ROM-Laufwerke reparieren: Sony

CD-ROM-Laufwerke reparieren: SonyCD-ROM-Laufwerke reparieren: Sony

Vor Kurzem hatte ich gleich drei CD-ROM-Laufwerke von Sony vor mir liegen, die alle dasselbe Verhalten zeigten: legte man ein Caddy mit CD ein, wurde dieses nach ein paar Sekunden einfach wieder ausgeworfen. Bei den Laufwerken handelte es sich um ein CDU-541 und zwei CDU-561.

Als ich eines der Laufwerke zerlegt und mir die Platine angesehen hatte, war schnell klar, wo das Problem liegt: Es wurden billige SMD-Becher-Elkos verbaut, wie man sie auch vom Amiga 600/1200 und CD32 kennt. Alle neun waren ausgelaufen, und zwar bei allen drei Laufwerken! Nach dem Austausch der Elkos und Reinigung der Platine liefen alle drei Laufwerke wieder wie am ersten Tag.

Folgende Elkos sind verbaut:

  • 4 Stück 100µF/6,3V
  • 3 Stück 47µF/16V
  • 2 Stück 10µF/16V

Durch Austausch der Elkos dürfte man die meisten CDU-541 und CDU-561 wieder zum Leben erwecken können. Beim Reinigen der Platine muss man allerdings etwas aufpassen. Auf der rechten Seite befinden sich etliche Trimmer zum Justieren des Lasers. Wer hier ausversehen etwas verstellt, kann das Laufwerk vergessen.

Schlagworte: Allgemein, Tutorials

03.04.2016: Power Macintosh 7500/100

Power Macintosh 7500/100Power Macintosh 7500/100Power Macintosh 7500/100Power Macintosh 7500/100Power Macintosh 7500/100Power Macintosh 7500/100Power Macintosh 7500/100Power Macintosh 7500/100Power Macintosh 7500/100

Seit Ende 2014 habe ich hier einen Apple Power Macintosh 7500/100 stehen, der schon aufgerüstet war und eine ganz ordentliche Ausstattung hatte. Durch einen kürzlich erhaltenen Nachschub an Hardware konnte ich dem PowerMac nun aber den letzten Schliff geben. Die CPU-Karte mit einem PPC 604e @ 200 MHz ist einer Newer Technology MAXpowr G3 220/110 gewichen, der RAM-Ausbau wurde optimiert (paarweise Neubestückung) und da die TwinTurbo 128MA eine reine 2D-Grafikkarte ist, wurde zusätzlich eine 3dfx Voodoo Graphics verbaut. Damit hat der 7500/100 jetzt folgende Ausstattung:

  • PowerPC G3-750, 220 MHz, 512 KB L2 Backside-Cache
  • 160 MB RAM
  • 4 MB VRAM (on-board)
  • 9,1 GB SCSI-Festplatte von IBM
  • CD-ROM (4x) und 3,5" HD-Diskettenlaufwerk
  • TwinTurbo 128MA Grafikkarte mit 4 MB VRAM
  • 3dfx Voodoo Graphics
  • USB 1.1-Karte mit zwei USB-Ports
  • Mac OS D1-9.1

Dank der 3dfx Voodoo Graphics lassen sich auch anspruchsvollere Spiele wie Unreal spielen. Der G3 hat mit 220 MHz außerdem genug Rechenleistung, um Windows 95 in Virtual PC laufen zu lassen. Und die nachgerüsteten USB-Ports machen den Datenaustausch zwischen dem Mac und einem modernen PC sehr einfach und komfortabel.

Schlagworte: Apple, Macintosh

13.03.2016: Neuzugänge 2016

In den ersten zwei Monaten des Jahres 2016 ist meine Sammlung bereits mehr gewachsen als im ganzen letzten Jahr. Wenn das so weiter geht, muss ich bald ausbauen oder in größere Räume umziehen. ;-) Hinzugekommen ist unter anderem:

  • Schneider MM12 Monochrom-Monitor (MDA/Hercules)
  • DELL PC-Mainboard mit PCI/EISA, SCSI und einem Pentium Pro 180 MHz
  • eine fast neuwertige Atari ST-Maus + diverse Atari-Handbücher
  • diverse RAM-Module für alte Notebooks sowie PCMCIA-Karten
  • Staubschutzhaube für Amiga 600 ("Manhattan")
  • Tandy 1000 RL/HD
  • zwei neue Seagate ST-325X XTA-Festplatten
  • Octek 8-bit VGA-Karte
  • ESCOM VGA-Monitor, 14" monochrom
  • ClassicIDE Festplatten-Controller von Technobytes für Apple II
  • ein ganzes Auto voller Apple Mac-Hardware

Den Tandy 1000 RL/HD habe ich direkt mit einer neuen Festplatte und maximalem RAM-Ausbau versehen; außerdem kam die Octek VGA-Karte rein. Mittels Original-Disketten wurde dann MS-DOS 3.3 + DeskMate neu installiert.

Mehr über die Autoladung Mac-Hardware folgt. Aktuell arbeite ich an meinem PowerMac 7500, der nun endlich eine G3-Karte hat. Näheres zu diesem Projekt gibt es im nächsten Blog-Eintrag.

Schlagworte: Allgemein

07.02.2016: Noch ein Amiga 600...

Noch ein Amiga 600...Noch ein Amiga 600...Noch ein Amiga 600...Noch ein Amiga 600...

Auch mein zweiter Amiga 600 ist zwischenzeitlich fertig geworden. Bei diesem habe ich vor allem darauf geachtet, dass das perfekt erhaltene Gehäuse intakt bleibt und sich die Aufrüstung in Maßen hält. So kommt es auch, dass dieser Amiga mit dem für den A600 charakteristischen Kickstart 2.05 läuft – ein Upgrade auf Kickstart 3.1 ist nicht geplant. Die Ausstattung im Einzelnen:

  • Mainboard Rev. 1.3 (neue Elkos)
  • Kickstart 2.05 (37.350)
  • 1 GB SD-Karte an IDE-Adapter als Festplatte
  • Turbokarte ACA-620
  • CPU: 68EC020, 16 MHz
  • 10,8 MB Fast-RAM
  • Chip-RAM-Erweiterung A604n
  • Clockport-Adapter (auf Gayle)
  • Workbench 2.1

Schlagworte: Amiga, Commodore

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